(Zitat aus www.zentrum-der-gesundheit.de) – Immer wieder werden neue Substanzen in Kohlgewächsen entdeckt, die vor dieser und jener Krankheit, insbesondere aber vor Krebs schützen können. Jetzt fanden Wissenschaftler heraus, dass Brokkoli und Rosenkohl im Körper die Bildung eines Stoffes anregen können, der nicht nur prophylaktisch vor Krebs schützen soll, sondern auch in der Lage sein soll, vorhandenen Krebs zu vernichten.

Wissenschaftler der Ohio State University haben entdeckt, dass Brokkoli und Rosenkohl die Ausbreitung von Krebszellen stoppen können. Die Untersuchung konzentrierte sich auf Brustkrebszellen, aber es ist sehr wahrscheinlich – so die Forscher – dass die Substanz auch andere Krebsarten und eventuell sogar auch andere Krankheiten wie z. B. die Alzheimer-Krankheit abwenden kann.

In einer placebo-kontrollierten Studie mit Frauen, die an einem durch Biopsie nachgewiesenen Gebärmutterhalskrebs im frühen Stadium litten, zeigte sich, dass 50 Prozent der Frauen, die täglich I3C einnahmen, eine Rückbildung der Erkrankung erlebten, während in der Kontrollgruppe kein einziger Fall mit einer solchen Rückbildung zu beobachten war.

Die Wissenschaftler schliessen aus weiteren Studien, dass Mütter, die I3C während der Schwangerschaft und während des Stillens einnehmen, auf diese Weise ihre ungeborenen Kinder bzw. Säuglinge vor solchen Krebserkrankungen bewahren können, die bevorzugt bei Kindern und Jugendlichen in Erscheinung treten.

 

Männer, die Brokkoli lieben, sind klar im Vorteil

Die von Victoria Kush, Ph.D für Krebsheilung in Toronto, durchgeführte Studie bestätigt die krebsschützende Wirkung von Kreuzblütengewächsen (in diesem Fall von Brokkoli und Blumenkohl) und von grünem Blattgemüse. Sie fand heraus, dass Männer, die häufig Brokkoli, Blumenkohl und grünes Blattgemüse aßen, ein deutlich geringeres Risiko hatten, jemals an aggressivem Prostata-Krebs zu erkranken.

In einer weiteren Untersuchung fanden Forscher der University of Michigan heraus, dass eine Substanz, die in Brokkoli und in Brokkoli-Sprossen vorkommen, Krebsstammzellen bei Mäusen und bei menschlichen Zellkulturen im Labor abtöten und einer erneuten Entstehung von Tumoren vorbeugen könne.

Brokkoli-Sprossen 50mal wirkungsvoller als Brokkoli-Gemüse

Ganz besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Gemüse möglichst frisch (ohne lange Lagerzeiten) und möglichst roh oder lediglich sehr schonend zubereitet gegessen werden. Mit Abstand die allerbesten vor Krebs schützenden bzw. krebsvernichtenden Resultate stellten die Forscher bei Brokkoli-Sprossen fest. Diese enthielten mehr als 50mal so viel Sulforaphan als ausgewachsener Brokkoli.

Täglich Brokkoli & Co.

Leider äusserten sich die Forscher zur wirksamen Menge der zu verzehrenden Sprossen oder Gemüse nicht. Wenn Sie aber täglich oder zumindest alle zwei Tage Sprossen aus etwa 1 Esslöffel Samen verzehren und zusätzlich Brokkoli oder andere Kohlgewächse sowie grüne Blattgemüse als Hauptmahlzeit auf Ihrem Speiseplan stehen, dann dürften Sie auf der sicheren Seite sein.

Erhitzen Sie die Gemüse nur ganz leicht. Testen Sie, ob Sie sie nicht sogar gerne – mit einem leckeren selber gemachten Dressing – roh oder fast roh essen mögen. Gleichzeitig sollten natürlich die abwehrkraftschwächenden und krebsfördernden Faktoren (Fertiggerichte, Auszugsmehle, Zucker, Alkohol, mangelnde Bewegung, Stress etc.) deutlich reduziert werden.
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