Viele Speisen bekommen erst dank Salz ihren guten Geschmack. Außerdem liefert Salz dem Körper lebenswichtige Mineralien. Doch Salz ist nicht gleich Salz. Kochsalz und Gesundheit passen nicht zusammen. Fitundbio klärt auf……

 

 

Welche Salz-Arten gibt es?

 

Allgemein wird zwischen dem Kochsalz (auch Siedesalz genannt), dem Meersalz und dem Steinsalz unterschieden.

Unser „normales“ Salz ist weitläufig unter den Namen Koch-, Speise-oder Tafelsalz bekannt. Durch das Verdampfen des Wasseranteils von Sole wird es gewonnen. Dieses Salz besitzt eine sehr hohe Reinheit.  In der Regel industriell hergestellt, ist das Siedesalz gereinigtes, raffiniertes Kochsalz, aus dem alle wichtigen Mineralien und Spurenelemente ausgewaschen wurden. Außerdem werden oft Jod und/oder Fluorid zugesetzt.

Unbehandeltes Stein- oder Meersalz hat einen geringfügig niedrigeren Natriumchlorid-Gehalt, enthält dafür mehr andere natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente. Der größte Unterschied zwischen Steinsalz und Kochsalz liegt in der Art der Gewinnung. Denn Steinsalz findet man in den Tiefen der Erde. Heute kann Steinsalz mit Hilfe von Spreng- und Bohrarbeiten abgebaut werden, wodurch oft riesige Salzlagerstätten weit unter der Erde erschlossen werden können.

 

Koch- und Speisesalz mit höchster Reinheit

 

Siedesalz wird aus Sole – durch das Verdampfen des Wassers – gewonnen. In modernen Salinen wird das Siedesalz in geschlossenen Verdampferanlagen gewonnen. Hier wird das Wasser unter Verwendung von Unterdruck energiesparend verdampft.Das getrocknete Salz ist Speisesalz von höchster Reinheit, leider auch rein von wichtigen Mineral- und Spurenelementen.

Das Kochsalz wird nach der Gewinnung weiteren Verarbeitungsprozessen zugeführt, bis die Standardqualität eines weißen Tafelsalzes erreicht ist. Meist erfolgt auch eine Behandlung mit Rieselhilfen und chemischen Bleichmitteln. Von Natur aus enthaltene Mineralien und Spurenelemente gehen bei der Verarbeitung verloren.

Reines Natriumchlorid (NaCl) – wie es unser Kochsalz darstellt (und vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist) – ist ein Zellgift. Erhältlich ist es seit langem in Form von „Kochsalz“.Die Giftigkeit von reinem NaCl ist seit dem Altertum bekannt und erstmals reproduzierbar belegt durch einen Versuch des französischen Biologen Jaques Loeb um 1900. Loeb wies gleichzeitig nach, dass die anderen Elemente in naturbelassenem Meersalz/Steinsalz genügen, um das für den Zellstoffwechsel notwendige NaCl unschädlich verfügbar zu machen.

Der Körper identifiziert Kochsalz als ein aggressives Zellgift, eine unnatürlich aggressive Substanz, die er durch seine intelligente Selbstschutzfunktion so schnell wie möglich wieder ausscheiden möchte. Dadurch werden unsere Ausscheidungsorgane permanent überfordert. Zusätzlich enthält Kochsalz oft nicht deklarierungspflichtige Konservierungsstoffe wie Kalziumcarbonat, 400 Magnesiumcarbonat, E 535, E 536, E 540, E 550, E 551, E 552, E 553b, E 570, E 572 sowie Aluminiumhydroxid, um die Streu- und Rieselfähigkeit zu verbessern. Aluminium ist ein Leichtmetall, das sich im Gehirn ablagern kann. Es wird vermutet, dass durch die Belastung mit Aluminium Nervenleitbahnen nicht mehr überbrückt werden können, und der Denkvorgang unterbrochen wird. Aluminium steht in Verdacht das Risiko an Alzheimer/Demenz zu erkranken, zu erhöhen.

 

Steinsalz

 

Nach dem Abbau werden die Steinsalzbrocken grob gebrochen und schließlich fein gemahlen. Da sie oft durch Ton oder Anhydrite verschmutzt sind, müssen sie anschließend noch gereinigt werden. Das gereinigte Produkt wird ab und an auch als Speisesalz angeboten, wenngleich es hauptsächlich in der Industrie Verwendung findet.

Steinsalz ist Salz aus dem Meer, das vor vielen Millionen Jahren durch Klimaveränderungen austrocknete und wird gern als Salz aus dem Urmeer bezeichnet. Durch Erdverschiebungen gelangte das Salz unter die Erdoberfläche und lagert heute in ca. 400-600 m Tiefe. Heute mag es dort zwar geschützt sein vor typischen Umweltbelastungen wie Tankerunglücken, Schwermetallen, Ölen, Chemikalien, Strahlenbelastungen, industriellen und städtischen Abwassereinleitungen, atomarer Müllentsorgung.

Aber auch bei der erdgeschichtlichen Entstehung solcher Salzlager kamen z.B. durch die Erdverschiebungen, damalige Luftverschmutzungen z.B. durch Staub, Stürme, Vulkanausbrüche etc. schon Verunreinigungen auch ins Steinsalz – natürlich war diese Verschmutzung damals bei weitem nicht so stark wie wir diese heute kennen.

Zusammensetzung:

  • Natrium Chlorid NaCl 97,5% min.
  • Eisen Fe 5,0 – 70 mg/kg
  • Calcium Ca 0,45% max.
  • Kobalt Co 0,05 – 0,5 mg/kg
  • Magnesium Mg 0,05% max.
  • Jodid J 0,1 – 2,2 mg/kg
  • Sulfat SO4 1,00% max.
  • Zink Zn 0,5 – 3 mg/kg
  • Mangan Mn 0,1 – 1 mg/kg
  • Kalium K 3 – 500 mg/kg

 

Meersalz besitzt hohen Anteil an Magnesium und Kalzium

 

Meersalz hingegen entsteht durch die Verdunstung von Meerwasser und ist daher die einfachste Form der Salzgewinnung. Zunächst wird das Meerwasser in flache Becken geleitet. Dort wird dann gewartet, bis die Sonne das Wasser verdampft. Industriell wird Meersalz heute in natürlichen und künstlich angelegten offenen Becken – sogenannten Salzgärten – gewonnen. Vor allem in südlichen Ländern wird das ungefilterte Meerwasser durch Sonneneinwirkung und Wind verdunstet. Meersalz ist am stärksten mit anderen Stoffen belastet, weist dafür aber einen hohen Anteil wichtiger Mineralien wie Magnesium und Kalzium auf.

Zusammensetzung:

  • Natriumchlorid (NaCl, i.d.Trockenmasse) 95,2 %
  • Magnesium (Mg) 0,37 %
  • Calcium (Ca) 0,19 %
  • Kalium (K) 0,20 %
  • Eisen (Fe) 11,1 mg/kg
  • Jod (I) 630 ppb (µg/kg)
  • Mangan (Mn) 1,6 ppm (mg/kg)
  • Selen 4,8 ppm

 

Konventionelles, raffiniertes Meersalz: Nach der Gewinnung erfolgen weitere Verarbeitungsprozesse, bis die Standardqualität eines weißen Tafelsalzes erreicht ist. Meist noch Behandlung mit Rieselhilfen und chemischen Bleichmitteln. Von Natur aus enthaltene Mineralien und Spurenelmente gehen bei der Verarbeitung verloren. Nahezu alles auf dem (Nichtbio-)Markt erhältliche Meersalz wird gewaschen, umkristallisiert und künstlich getrocknet. Unter Raffination sind grundsätzlich alle Prozesse zu verstehen, durch die eine Veränderung des Primärproduktes stattfindet. Dazu zählen bei Meersalz:

  • das Waschen des durch die industrielle Ernte meist verunreinigten „Rohsalzes” in gesättigter Sole,
  • die gezielte Steuerung des neuerlichen Kristallisationsprozesses
  • die anschließende künstliche Trocknung durch Gasbrenner oder Elektroöfen.
  • Zusätzlich wird das so erhaltene Raffinationsprodukt nach dem Vermahlen mit Aufhellern und/oder Rieselmitteln versetzt sowie teils künstlich jodiert.

 

Biologisches, naturbelassenes Meersalz: Nach der Gewinnung keine weitere chemische Behandlung und Zusatzstoffe. Enthält viele wichtige Mineralien und Spurenelemente. Naturkosthersteller beziehen das Meersalz aus entlegenen Küstengebieten, wo die Wasserverschmutzung noch nicht so groß ist. Regelmäßige Laborkontrollen auf Schadstoffe sichern die hohe Qualität und gesundheitliche Unbedenklichkeit ab.

In naturbelassenem Meersalz sind durch die Restfeuchte („Salzmutter”) die meisten Mineralien und Spurenelemente aus dem Meerwasser erhalten, in physiologisch günstiger Zusammensetzung. Hervorzuheben sind besonders die hohen Anteile an Magnesium, Calcium, Selen und natürlichem Jod.

 

Woraus besteht Salz?

 

Salz besteht in erster Linie aus Natriumchlorid. Doch der Anteil liegt nicht bei 100%. Weitere Bestandteile sind teilweise gewünscht und wertvoll, andere künstlich zugefügt und weitere schädlich:

  • 80-99% Natriumchlorid
  • 1-3% weiteren Salzen (Mineralien und Spurenelemente), wenn sie bei der Herstellung nicht ausgewaschen wurden, wie beim Kochsalz
  • ca. 5% Restfeuchtigkeit
  • Umweltgifte, Aluminium, Gips, je nach Herstellungsverfahren und Abbauort
  • künstliche Zusätze wie Jod oder Fluorid, Folsäure
  • Zusatzstoffe zur Rieselhilfe und Konservierung je nach Herstellungsprozess
  • Geschmacksstoffe (z.B. Kräuter, Gewürze)

 

Folsäure

 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht für Deutschland von einer Unterversorgung mit Folsäure aus. Aus diesem Grund wird einigen Speisesalzsorten Folsäure zugesetzt. Charakteristisch ist deren gelbliche Farbe. Beim Einsatz ist zu beachten, dass Folsäure nicht kochbeständig ist und Speisesalz mit Folsäure erst nach dem Kochen zugesetzt werden sollte. Fitundbio rät bei einem höheren Bedarf an Folsäure (z.B. in der Schwangerschaft) zu prüfen, in wie fern sich über die regulären Lebensmittel die Vitamin B9 – Zufuhr erhöhen lässt und dann erst auf künstliche Zusätze zurück zu greifen.

 

Zusatzstoffe zur Rieselhilfe

 

Normales Speisesalz wird an der Luft feucht und verklumpt, so dass es sich schlechter fein dosieren lässt oder gar zerfließt. Zur Verbesserung der Rieselfähigkeit werden Calciumcarbonat (Kalk), Magnesiumcarbonat, Aluminiumoxid, Silikate oder Kaliumhexacyanidoferrat(II) als Rieselhilfe zugesetzt. Diese Zusatzstoffe sind unnatürlich und haben gesundheitlich keinerlei Nutzen. Aus Sicht von fitundbio sind dies daher Stoffe, welchen der Körper als zusätzliche Last nicht ausgesetzt werden muss. Hände Weg von Zusatzstoffen.

 

Besonderheit: Nitritpökelsalz 

 

Ein spezielles Salz zur Konservierung von Fleisch (Pökeln) ist das Nitritpökelsalz, zu dessen Herstellung Kochsalz mit dem sehr schädlichen Natriumnitrit versetzt wird, um eine umfassende antibakterielle Wirkung und eine Rotfärbung des Pökelguts zu erzielen (leider zu Lasten unserer Gesundheit). Fitundbio sagt: Hände weg von Lebensmitteln mit Nitritpökelsalz.

 

Geschmacksstoffe 

 

Der Zusatz von Gewürzen und anderen Geschmacksstoffen führt zu der umfangreichen Palette der Gewürzsalze. Zum einen sollen die Gewürze und Kräuter dem Salz „Geschmack“ geben, andererseits wirkt der Salzzusatz stabilisierend auf die Gewürze, wie bei Knoblauchsalz. Fitundbio meint: über Geschmacksstoffe lässt sich streiten. Die Zugabe von natürlichen und frischen Kräutern schmeckt definitiv besser und ist wesentlich wertvoller in ihrer gesundheitlichen Wirkung als künstliche Aromen.

 

Das Salz und die Gesundheit

 

der Blutdruck

 

Überdurchschnittlicher Salzkonsum wurde seit den 1970er Jahren für Bluthochdruck verantwortlich gemacht und präventiv wurde eine salzarme Ernährung empfohlen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Sensibilität auf Salz von vielen verschiedenen Faktoren abhängen, wie:  genetischer Veranlagung, Alter, sportliche Aktivität, Gewicht (vor allem der Bauchfett-Anteil). Studien zeigen, dass eine Reduzierung des Salzkonsums den Blutdruck senkt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung besagt jedoch auch, dass ein regelmäßiger Salzkonsum den Blutdruck nicht steigern. Es liegt auch die Vermutung nahe, dass sich die negative Wirkung von Salz auf das industriell gefertigte und raffinierte salzarme Salz bezieht.

 

das Gewicht

 

Interessant ist der Konsum von Salz im Zusammenhang mit dem Körpergewicht. Salz bindet Wasser und das auch im Körper. Ein Verzicht auf Salz führt damit zu einem Abbau von eingelagertem Wasser und lässt das Körpergewicht durchaus um 1-2 Kilo senken. Dieser Gewichtsverlust hat jedoch noch nichts mit dem Abbau von Körperfett zu tun.

 

unser Lebenselixier

 

Da der Mensch letztlich nur aus Wasser und Salzen besteht, sollten in diesen beiden Stoffen an sich vorhandenen Mineralstoffe mit ihren Lebensinformationen enthalten sein. Im Salz kann sich das gesamte Spektrum des Sonnenlichtes sammeln, sofern es der Sonne ausgesetzt ist. Leider ist Salz nicht unbedingt Salz. Das entmineralisierte, reinweisse Kochsalz kann den Körper vergiften, das naturbelassene Salz ihn entgiften. Reinweißes, raffiniertes Kochsalz ist tot. Es belastet uns. Naturbelassenes Salz heilt uns.

 

beim Sport

 

Sportler kennen die Salzkrusten an durchgeschwitzter Sportkleidung. Beim Schwitzen verliert der Körper eine hohe Menge an Salzen. Diese müssen dem Körper wieder zugeführt werden. Umso wichtiger ist die Verwendung von hochwertigen Salzen bei der Nahrungsaufnahme in denen diese Salze auch enthalten sind.

 

Schlechte Kombination: Kochsalz und gesunde Ernährung

 

Einen sehr guten weiterführenden Artikel zum Thema Salz und unsere Gesundheit finden Sie hier. Dieser Beitrag von Zentrum der Gesundheit ist so umfassend und gut, dass ich diesen jedem empfehlen möchte, wem seine Gesundheit wichtig ist und jedem der täglich Salz konsumiert.

 

Der Fitundbio – Tipp für das gesunde Salz

 

Bevorzugen Sie naturbelassenes Steinsalz oder Meersalz, nicht gebleicht – nicht raffiniert – nicht gesiedet – nicht ausgelaugt – nicht gereinigt – und schon gar nicht mit chemischen Haltbarkeitsstoffen oder gar giftige Rieselzusätzen versetzt. Diese naturbelassenen Salze sind zudem Reich an lebenswichtigen Spurenelementen und Mineralien, welche Ihren Nährstoffhaushalt unterstützen und Mangelerscheinungen vorbeugen.

In der Praxis findet sich die Qualitätsbezeichnung „unraffiniert” so gut wie nicht. Stattdessen haben sich für Qualitäten, bei denen auf Zusätze wie Aufheller, Rieselhilfen oder Jodate verzichtet wurde, die Bezeichnungen „naturbelassen” oder „naturrein” eingebürgert. Zudem haben sich eine Vielzahl mit dem Bio-Logo zertifizieren lassen.

Naturbelassene Meersalze, Kristallsalze, Ur- bzw. Steinsalze oder das exquisite Fleur de Sel verleihen “zivilisierten Kultur-Speisen” wieder Geschmack – und zwar ohne gleichzeitig Chemikalien zu liefern. Im gewöhnlichen Supermarkt aber gibt es diese naturbelassenen Salze kaum noch. Die Salzregale sind voll mit billigem industriell verarbeitetem Kochsalz. Fertiggerichte aller Art enthalten Kochsalz, Brot vom Bäcker enthält Kochsalz, Wurst und Käse enthalten Kochsalz, Konserven sind ebenfalls voller Kochsalz. Naturbelassene Salze von bestmöglicher Qualität jedoch und damit gewürzte Lebensmittel (Brot, Käse, etc.) sind nur noch im Bio-Fachhandel erhältlich.

Damit diese sich jedoch für die Aufwertung der Ernährung als auch für die unterschiedlichsten Heilanwendungen wirklich eignen, achten Sie beim Kauf der Salze auf Qualität. Denn nicht jedes Meersalz ist ein hochwertiges schadstofffreies und unverarbeitetes reines Meersalz, nicht jedes Steinsalz ist frei von Strahlenbelastung und Schwermetallen und nicht jedes Kristallsalz ist tatsächlich von Hand abgebaut, nur in Sole gewaschen und an der Sonne getrocknet.

Fitundbio hat recherchiert und empfiehlt folgende naturbelassene Salze für den persönlichen und gesundheitsbewussten Ernährungsplan:

 

Fleur de Sel  und Meersalz

 

Fleur de Sel, die “Blume des Salzes” ist das kostbarste und teuerste Meersalz. Es wird ausschliesslich in reiner Handarbeit gewonnen. In kleinen natürlichen Salzbecken an der Küste lassen Sonne und Winde das Wasser verdunsten. Übrig bleibt das Salz. An der Oberfläche entstehen feine “Salzblumen”. Diese werden abgeschöpft und lediglich getrocknet. Sie kommen also völlig unbearbeitet in den Handel.

Das Fleur de Sel zeichnet sich durch einen relativ hohen Anteil an Magnesium und Calcium aus. Dadurch erhält es seinen besonderen Geschmack. Es hat ausserdem grössere Kristalle als übliche Salze, eine höhere Restfeuchte und eine “knusprige” Konsistenz.

Tipp: Fleur de Sel sollte nicht zum Kochen verwendet werden, sondern nur für frische Speisen oder zum Nachsalzen bei Tisch.

 

Steinsalz

 

Steinsalz stammt aus Salzbergwerken. Dort war irgendwann einmal ein Urmeer. Es trocknete aus und harrte Millionen von Jahren im Untergrund – frei  von Umweltbelastungen und Schadstoffen, bis es schliesslich vom Menschen entdeckt wurde. Steinsalz wird auch unverarbeitet und naturbelassen angeboten. Dann hat es eine – im Vergleich zur reinweissen Ariel-Optik von Kochsalz – gräuliche Färbung. Dies liegt am fehlenden Bleich- und Reinigungsprozess und ist ein Hinweis auf die Naturbelassenheit.

 

Kristallsalz

 

Kristallsalz ist ein Steinsalz, doch Steinsalz ist nicht immer auch ein Kristallsalz. Der Abbau von Kristallsalz schwierig und für die Industrie nicht lohnend.

Beim Kristallsalz führten die passenden Druckverhältnisse in der Natur zur Entstehung eines perfekten Kristalls, in dem die Elemente so vorliegen, dass sie vom menschlichen Körper hervorragend aufgenommen und verstoffwechselt werden können. Für Heilanwendungen, insbesondere für die Sole-Trinkkur sollte ausschliesslich hochwertiges Kristallsalz verwendet werden.

 

naturbelassenes Salz kaufen

 

Naturbelassene Produkte sind immer etwas teurer und finden sich natürlich in Bio-Läden und Reformhäusern. Doch auch im Internet finden sich gute Bezugsquellen.

 

Einige Anbieter von naturbelassenen Salzen sind:

  • Marisol – Fleur de Sal / Fleur de Sel  (Ungewaschenes, naturbelassenes, zertifiziertes Atlantik-Meersalz von der Algarve aus Portugal von MARISOL hergestellt. Es stammt aus dem Naturschutzgebiet „Ria Formosa” an der Ost-Algarve, wo Rui Neves Dias in den Salinen der Aragonmühle in Tavira naturbelassenes Meersalz produziert.)
  • Lebensbaum – Fleur de Sel (Handgeschöpftes Fleur de Sel aus Griechenland)
  • Herbaria – Steinsalz (Naturbelassene Steinsalzkristalle, Über 100 Mio. Jahre alt, Reich an Mineralstoffen, Ohne Zusätze, Unjodiert. Herbaria Sizilianisches Steinsalz ist ein reines, unraffiniertes Naturprodukt.)
  • Erntesegen – Himalaya Ur-Salz grob, unjodiert
  • BYODO – Atlantik Meersalz, grob (Das Meersalz enthält wertvolle Mineralien und Spurenelemente, ist nicht jodiert und wird ohne Riesehilfsstoffe abgefüllt. Das grobkörnige Atlantik Meersalz eignet sich wunderbar für Salzmühlen)
  • NATUR HURTIG – Himalja Kristallsalz – Fein (Es ist vollständig naturbelassen, nicht chemisch gereinigt und enthält noch alle wertvollen Bestandteile eines Natursalzes aus dem Salt Range im Norden Pakistans, von Hand aussortiert, gewaschen, sonnengetrocknet und anschließend vermahlen.)

 

Diese Auflistung ist keinesfalls vollständig. Das Angebot ist groß. Es gibt daher keine Not, auf raffiniertes und schädliches Kochsalz zurück zu greifen.

 

Guten Appetit!